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Pressemitteilung - September 2002

Familien stärken - Familien fördern

Familie-haben wird von den meisten mit Lebenssinn, Freude und Glück verbunden. Dass daneben auch Belastungen auftreten, ist ganz normal - wenn diese nicht zu groß werden. Die Familien so zu stärken und zu unterstützen, dass sie ihren vielfältigen Aufgaben gewachsen sind, ist das Ziel präventiver Familienbildung.
Wie dies gelingen kann, war das Thema der ersten Fachtagung "Familien-bildung", die das ifb zusammen mit den bayerischen Familienverbänden (Deutscher Familienverband Bayern, Familienbund der deutschen Katholi-ken, Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (EAF)) im Oktober 2001 durchgeführt hat. Im Rahmen dieser Tagung wurden einerseits die aktuelle Situation, Problemlagen und Bedürfnisse der Familien aufge-zeigt, andererseits bereits bestehende Modelle der Förderung und Unter-stützung dargestellt.
Da Familienbildung den Bedürfnissen der Familien nur dann gerecht wer-den kann, wenn sie passgenaue Angebot macht, wurden für diese Betach-tung bestimmte Familienformen ausgewählt (Alleinerziehende, ausländische Familien, Stieffamilien und kinderreiche Familien). Die Inhalte und Ergebnisse der Tagung wurden dokumentiert, so dass sie nun einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht werden.
Der Band mit dem Titel "Familienbildung im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis" enthält breite Informationen zu den vier ausgewählten Familienformen. Zunächst werden aktuelle Situation, besondere Charakteristika und spezifische Aufgaben jeder Familienform vorgestellt. Berichte aus der Praxis legen dar, wo spezifische Probleme auftreten und welcher Unterstützungsbedarf bekannt ist. Abgerundet wird die Betrachtung durch die Vorstellung vorhandener Modelle der präventiven Familienbildung, die zeigen, wie man diese Familien erreichen und ihnen bedarfsgerechte Unterstützung anbieten kann.
Aufgrund des Erfolges dieser Tagung wie auch der Erkenntnis, dass dies nur ein erster Schritt sein kann, da Familienbildung sehr viele Themen und Facetten umspannt, wird der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis fortgesetzt. Unter anderem findet am 26.10.2025 eine zweite Konferenz mit dem Titel "Niederschwellige Angebote der Familienbildung" in Nürnberg statt. Beide Tagungen wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Der von Dr. Marina Rupp herausgegebene ifb-Materialienband 3-2002 ist ab sofort beim Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bam-berg erhältlich: Tel 0951/ 96525-0 FAX: 0951/ 96525-29, Email: . Er kann aber auch - wie ab sofort alle ifb-eigenen Veröffentlichungen - von der homepage (www.ifb-bamberg.de) heruntergeladen werden.

Ansprechpartner:
Dr. Marina Rupp
Telefon: 09 51 / 9 65 25-27
Email: