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Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Universitäten
gilt: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beziehungsweise Studium
muss durch verschiedene Maßnahmen ermöglicht, verbessert
und gefördert werden, fasste Prof. em. Dr. Vaskovics die Ziele
des neu konstituierten Initiativkreises "Familienfreundliche
Universität Bamberg" zusammen. Die Otto-Friedrich-Universität
Bamberg kooperiert dazu mit dem Staatsinstitut für Familienforschung
(ifb), das derzeit in einem praxisbezogenen Projekt
verschiedene regionale Unternehmen bei der Umsetzung vereinbarkeitsfördernder
Maßnahmen berät. Zu Beginn des Jahres werden die Mitarbeiter
des ifb zunächst Expertengespräche und Gruppendiskussionen
mit Studierenden sowie bei der Universität beschäftigten
Eltern führen, um die bestehenden Maßnahmen und Möglichkeiten
zu sichten. Die Ergebnisse werden genutzt, um anschließend
einen Fragebogen vorzubereiten, der den Bedarf unter den potenziellen
Zielgruppen ermitteln wird.
Kanzlerin Petermann betonte, dass die Universität Bamberg sowohl
für das Personal wie für die "Kunden", also
die Studierenden, möglichst familienfreundliche Strukturen
schaffen wolle. Der Initiativkreis, dem unter anderem auch Vertreter
des wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Personals, der
Studierenden sowie die Frauenbeauftragte der Universität angehören,
wird sich im Laufe des nächsten Jahres regelmäßig
treffen und das weitere Vorgehen abstimmen.
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