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Pressemitteilung
Juni 2003
Kein leichter Abschied
Prof. Vaskovics wird nach neunjähriger Leitung am ifb verabschiedet
Er war ganz von Beginn an dabei und maßgeblich daran beteiligt,
das Staatsinstitut für Familienforschung nach Bamberg zu holen
und an die dortige Universität anzubinden. So ist der Name
von Prof. Vaskovics eng mit dem Staatsinstitut verbunden, da er
seit der Errichtung des ifb im Jahre 1994 dessen Leitung übernommen
hat.
Der Rückblick auf neun Jahre im Dienste der Familienforschung
zeigt, dass das rege Engagement des Leiters ansehnliche Früchte
getragen hat:
Das ifb hat in dieser Zeit mehr als 30 Forschungsprojekte abgeschlossen
und dabei so interessante Themen bearbeit wie
- Väter und Erziehungsurlaub
- Partnerschaftsverläufe: Trennung und Scheidung von verheirateten
und unverheirateten Paaren
- Living apart together: Motive und Kontexte einer modernen Lebensform
- Älterwerden als Single
- Berufliche Mobilität und Lebensform
- die Lebenssituation von Alleinerziehenden
- Situation der Familienpflege in Bayern
- Lebensstile in der Familie oder auch
- Männer in der Familie.
Diese Forschungsarbeiten sind dokumentiert und nachzulesen in fünf
For-schungsberichten und bis dato 53 Materialienbänden, die
das Institut selbst herausgibt. Dazu kommen Sonderveröffentlichungen
wie z.B. Broschüren und zahlreiche Beiträge in Zeitschriften
oder anderen Publikationen Dritter.
Das ifb hat unter der Leitung von Prof.
Vaskovics alljährlich mehrere Fachta-gungen - einige auch im
internationalen Rahmen - ausgerichtet. Es hat sich allerdings nicht
nur auf der wissenschaftlichen Ebene gut platzieren können,
sondern auch als Begleiter der Praxis einen guten Ruf erworben.
Dies wurde auch von Frau Ministerin Christa Stewens betont, die
Prof. Vasko-vics im Rahmen einer kleinen Feier bereits am vergangenen
Freitag für sein Engagement dankte.
Seine Verabschiedung und der Amtsantritt seines Nachfolgers Prof.
Blossfeld wird mit einen kleinen Festakt am 5.6. in den Räumen
der Universität Bam-berg, Kärntenstr. 7 begangen.
Ansprechpartner: Dr.
Marina Rupp
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